Das CCC bei den Österreichischen Tennis Staatsmeisterschaften

Pokern im Sport-Hotel-Kurz

Die ADMIRAL Österreichischen Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse in Oberpullendorf gingen am Samstag mit zwei Premierensiegen zu Ende. Beide Meister dürfen sich über das Rekordpreisgeld von 5500 Euro freuen.

Zum 10. Mal in Folge wurden die ADMIRAL Österreichischen Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse auf der Anlage des Sport-Hotel Kurz in Oberpullendorf ausgetragen. Zum ersten Mal trugen sich Melanie Klaffner und Pascal Brunner in die prominente Siegerliste ein und wurden dafür mit 5500 Euro belohnt.

Pokern für den guten Zweck

Am Abend eines ereignisreichen Tages luden die Concord Card Casinos zum Pokern. Für ein Buy-In von € 29,- konnten die zahlreichen Gäste ihr Können am grünen Filz beweisen und gleichzeitig Gutes tun.

Die Einnahmen des Pokerabends gingen zur Gänze an die Tennisnachwuchsförderung des TC Sport-Hotel-Kurz.

Melanie Klaffner gewinnt bei den Damen

Die Verlierer der Endspiele durften sich mit immerhin 3000 Euro trösten. Klaffner, die als Nummer 1 gesetzt war, hatte im Semifinale Vorjahrsfinalistin Betina Pirker 7:5, 6:1 geschlagen, ihre Gegnerin, die Fed-Cup- und Team-Kornspitz-OÖ-Kollegin Pia König, hatte sich gegen die erst 16-jährige Sinja Kraus 6:2, 6:7, 6:3 durchgesetzt.

Im Duell der beiden bestgereihten Spielerinnen des Turniers gab Klaffner von Beginn an den Ton an und siegte schließlich ungefährdet 6:3, 6:2. Die 28-Jährige war zuletzt 2005 bei den Meisterschaften angetreten. „Dieser Titel hat mir definitiv in meinem sportlichen Lebenslauf gefehlt“, sagte die Nummer 4 der österreichischen Rangliste.

Überhaupt: Das Starterinnenfeld war prominent besetzt, die Nummern 3 bis 14 waren durchgehend am Start. „Jetzt werde ich schauen, dass ich den Schwung für die kommenden Turniere und das Bundesliga-Finale mit dem Kornspitz-Team mitnehme.“

Pascal Brunner sichert sich den Titel bei den Herren

Bei den Herren war der als Nummer 1 gesetzte Lucas Miedler im Semifinale dem starken Pascal Brunner, der Nummer 4, mit 4:6, 3:6 unterlegen. Der Finalgegner wurde zwischen Titelverteidiger Lenny Hampel (2) und David Pichler (5) ermittelt - Hampel musste beim Stand von 6:7, 6:3, 0:2 wegen Rückenproblemen aufgeben. Also standen einander zwei Burgenländer im Burgenland beim Showdown gegenüber: Brunner, der Neufelder, ATP-508, ließ gegen Pichler, den Osliper, ATP-646, keinen Zweifel aufkommen und gewann 6:4, 6:1.

Liest sich gut, in einer Liste mit Stefan Koubek, Dominic Thiem, Dennis Novak oder Sebastian Ofner geführt zu werden, oder? „Ja klar“, sagte der 29-jährige Brunner, der mit dem TC Kirchdorf im Bundesliga-Final-Four steht, „es war eine tolle Woche für mich mit einem sehr guten Abschluss.“ Pichler durfte sich mit dem Doppel-Titel trösten, gemeinsam mit Patrik Ofner schlug er Christopher Hutterer und Gabriel Schmidt 6:0, 6:2.

Im Doppel-Endspiel der Damen setzten sich Arabella Koller und Emily Meyer gegen Betina Pirker und Kerstin Peckl mit 1:6, 6:1, 10:3 durch.

Lob von allen Seiten

Die 10. Auflage der ADMIRAL Österreichischen Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse auf der Anlage des Sport-Hotel Kurz erntete Lob von allen Seiten, u.a. waren der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl, der Oberpullendorfer Bürgermeister Rudolf Geißler, CEO Jürgen Irsigler von Titelsponsor ADMIRAL, ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda, Daviscup-Kapitän Stefan Koubek und ÖTV-Vizepräsident Raimund Stefanits von der Organisation begeistert.

Zwei exemplarische Statements: "Ohne das persönliche Engagement der Familie Kurz wäre so eine Top-Veranstaltung nicht möglich", sagte Hans Niessl. Und: "Es ist unglaublich, wie professionell hier gearbeitet wird", sagte Jürgen Irsigler.

Günter Kurz nahm das Lob wohlwollend entgegen. "Es hat diesmal richtig viel Spaß gemacht", sagte der ÖTV-Vizepräsident, "vor allem, wenn man sich die Nennlisten anschaut. Bei den Damen waren die österreichischen Nummern 3 bis 14 durchgehend am Start, bei den Herren zwölf Burschen mit ATP-Ranking."

ÖTV-Vizepräsident Raimund Stefanits möchte diesen attraktiven Weg weiter beschreiten, im neuen ÖTV-Sportkonzept wird verankert, dass vom Verband geförderte Spieler verpflichtend bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften antreten müssen.

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